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Aktuelles

Wir sind überzeugt, dass die Förderung von Startups hierzulande höher priorisiert werden muss, damit Deutschland nicht ins internationale Hintertreffen gerät. Eine Analyse zur Startup-Kultur und Details zu unserem Standpunkt finden sich im aktuellen Artikel zum Stand von Informatik-Startups in Deutschland.

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Unsere Mission

In Deutschland ist trotz einer stark wachsenden Tech-Startup-Szene das Gründen aus Hochschulen heraus alles andere als verbreitet. Insbesondere in den Informatik-Fachbereichen der Universitäten existieren zwar die so dringend benötigten Talente für das Gründen von künftigen Hightech-Unternehmen, aber gleichzeitig herrschen bei diesen potentiellen Gründer*innen enorme Unsicherheit über das richtige Vorgehen sowie ein Mangel an Netzwerk und Business Know-How. 

Unsere Initiative „GI Startup Platform“ richtet sich an Gründungsinteressierte, Gründer*innen und Startups im Informatik-Umfeld und verfolgt zwei konkrete Ziele. Erstens möchten wir eine zentrale Anlaufstelle für Informationen zu allen Unternehmensphasen von der Gründung über die Kapitalsuche & Fördermittel bis Exit & Verkauf entwickeln. Das Informationsangebot soll dabei hilfreiche Webportale und Onlinekurse wie auch Buchempfehlungen, Templates für Verträge und Erfahrungsberichte umfassen. Zweitens möchten wir Stakeholder aus allen Bereichen vernetzen und dabei Gründer*innen mit anderen Gründer*innen, Mentor*innen, Investor*innen, potentiellen Kund*innen und Studierenden auf der Suche nach einem Job oder Praktikumsplatz zusammenbringen.

Durch die starke Vernetzung zwischen Industrie und Forschung innerhalb der GI können wir eine Community schaffen, die Talente anzieht und zu erfolgreichen Ausgründungen befähigt. Die deutsche Tech-Startup-Szene kann zu einem Ökosystem entwickelt werden, welches dem Silicon Valley die Stirn bieten kann.

Die Top-10 Ressourcen für Gründungsinteressierte & Gründer

  1. Basiswissen für Unternehmensgründung lernen
    Die meisten Informatiker*innen werden bei der Gründung erstmals mit betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Themen wie Unternehmensgründung, Unternehmensanteile, Rechtsform, Intellectual Property, Arbeitsrecht und Finanzierung konfrontiert. Es ist wichtig sich mit diesen Themen frühzeitig zu beschäftigen, wobei wir der Meinung sind, dass man sich das relevante Wissen recht schnell aneignen kann. Ein guter Startpunkt ist beispielsweise das Buch “Startup Recht” von Jan Schnedler, das in O'Reilly Verlag erscheint und einen guten Überblick über die für Startups relevanten Fragen präsentiert.
  2. Förderprogramm EXIST beantragen
    Das EXIST-Gründerstipendium ist das wohl bekannteste staatliche Förderprogramm für Ausgründungen aus der Wissenschaft. Es richtet sich an Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftler*innen an Hochschulen und umfasst eine Anschubfinanzierung sowie die Lebenshaltungskosten für ein Jahr für bis zu drei Gründer*innen. Informationen zum Programm und zur Antragsstellung sind auf https://www.exist.de/ zu finden.
  3. Spezifische Fördermöglichkeiten prüfen
    Es gibt eine Vielzahl an Förderprogrammen mit thematischer Fokussierung. Ein Beispiel ist StartUpSecure, welches auf Neugründungen im Bereich der IT-Sicherheit ausgerichtet ist
  4. Startup-Programme & Informationsangebote an deiner Uni finden
    Viele Universitäten bieten spezifische Förderprogramme, um technologische Ausgründungen erfolgreich in die Wirtschaft zu führen. Unsere Übersicht der verschiedenen Hilfsangebote befindet sich noch im Aufbau, deckt aber schon einige der großen Unis ab. Daneben gibt der Artikel “How to spin your scientific research out of a university and into a startup” von Jared Friedman einige gute Empfehlungen für die Ausgründung aus der Forschung.
  5. Startup-Neuigkeiten mitbekommen
    Um im volatilen Startup-Ökosystem am Ball zu bleiben ist der tägliche Newsletter von Startup Insider eine klare Empfehlung. Dort werden mit einer prägnanten Zusammenfassung die wichtigen Startup-Neuigkeiten des letzten Tages kuratiert und verlinkt. Die wichtigsten deutschen Medien für Startup-Neuigkeiten sind Gründerszene (Springer Verlag) und Deutsche Startups.
  6. Über Gründerwettbewerbe Preisgelder einsammeln und Bekanntheit steigern
    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Pitch-Wettbewerben für junge Startups. Daran teilzunehmen empfiehlt sich aus vielen Gründen. Am wichtigsten ist wohl, dass man früh Feedback zu einer Geschäftsidee bekommt und sie iterativ weiterentwickeln kann. Gleichzeitig übt man das “Pitchen” also das komprimierte Vortragen der Idee in 3-5 Minuten - ein essenzieller Skill für alle Gründer*innen. Zu guter Letzt bieten die Wettbewerbe eine hervorragende Bühne um sich der Öffentlichkeit, Investor*innen und potenziellen Mitgründern*innen bekannt zu machen. Eine gute Zusammenstellung von anstehenden Wettbewerbern des jeweiligen Jahres findet sich auf fuer-gruender.de.
  7. Hacker News lesen
    Hacker News ist eine nutzergetriebene Nachrichtenplattform, die von YCombinator als einem der bekannteren Startup-Inkubatoren aus den USA betrieben wird. Hier findest du aktuelle Meldungen rund um Startups, innovative Technologien und Entrepreneurship.
  8. Startups und Investoren finden
    Das größte Verzeichnis aller Startups und Investoren bietet Crunchbase. Nahezu alle VC-finanzierten Startups und namhaften Investor*innen sind dort gelistet und lassen sich nach verschiedensten Kriterien filtern. Crunchbase gehört zu TechCrunch, dem bekanntesten US Newsportal für Startups & Technologie.
  9. Von Vorträgen und Online-Kursen lernen
    Es gibt viele frei verfügbare Vortragsvideos und Online-Kurse, in denen erfolgreiche Gründer ihre Erfahrungen Learnings teilen. Wir persönlich können Sam Altman's "How to Start a Startup", Wharton's Entrepreneurship Specialization bei Coursera und die Startup School for Future Founders von YCombinator  empfehlen. 
  10. Abonniert die Mailingliste der GI Startup Platform!
    Unsere moderierte Mailingliste ist garantiert Spam-frei und hält euch euch über Förderprogramme, interessante Veranstaltungen und andere Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Wer wir sind

Ihr könnt uns alle gemeinsam unter startup@gi.de erreichen.

Felix Gessert Viktor Leis 

Wolfram Wingerath

     

Felix Gessert ist CEO und Gründer von Baqend mit einer Leidenschaft für Web Performance und Cloud Computing. Bei Baqend arbeitet er an einem Web ohne Ladezeiten.

Kontakt: felix.gessert@baqend.com
 

Viktor Leis ist Professor für Datenbanken und Informationssysteme an der Universität Jena und forscht an Techniken zur effizienten Verarbeitung großer Datenmengen. Er war Mitgründer eines Startups, das ein an der TU München entwickeltes Datenbanksystem in die Wirtschaft transferierte. 

Kontakt: viktor.leis@uni-jena.de
 

Wolfram Wingerath ist Data Engineer bei Baqend und zeichnet verantwortlich für alle Belange rund um Datenanalyse und Echtzeitdatenverarbeitung. 

Kontakt: wolle@baqend.com